„Erfolgsprojekt bekommt Räder“ – Rheinland-Pfalz eröffnet mobiles Quartierbüro

21 Sep. 2020

Die SPD Rheinland-Pfalz hat am Montagnachmittag auf dem Platz vor der Ortsverwaltung in Mainz-Mombach ihr mobiles Quartierbüro eröffnet. Der auffällige Kastenwagen mit integriertem Bürgerbüro wird in den kommenden Monaten durch Rheinland-Pfalz rollen, um die SPD in den Stadtvierteln ansprechbar zu machen, die Menschen bei ihren alltäglichen Problemen und Herausforderungen zu unterstützen und Politik vor Ort erlebbar zu gestalten.

In Anwesenheit von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, SPD-Bundesgeneralsekretär Lars Klingbeil sowie der rheinland-pfälzischen Finanzministerin und örtlichen Landtagsabgeordneten Doris Ahnen begrüßte der Ideengeber des Projekts, SPD-Landesgeneralsekretär Daniel Stich, die anwesenden Bürgerinnen und Bürgerinnen sowie die Presse: „Mit dem mobilen Quartierbüro bekommt ein Erfolgsprojekt Räder. Wir bringen unsere Beratungsstelle aus Ludwigshafen in viele weitere Orte in Rheinland-Pfalz. Dort stehen wir den Menschen immer wieder zur Verfügung, um sie bei ihren alltäglichen Fragen und Anliegen zu unterstützen. Das ist Politik zum Anfassen.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer lobte das bereits seit 2018 in Ludwigshafen-Gartenstadt stationär geöffnete Quartierbüro als Erfolgsprojekt und begrüßte die neue, mobile Variante: „In Ludwigshafen haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Menschen mit den unterschiedlichsten Anliegen zu uns kommen. Wir haben überlegt, was wir tun können, um noch mehr Menschen zu erreichen. Und dann ist die Idee entstanden, dass wir ein Quartierbüro auf Rädern brauchen, um auch in anderen Stadtteilen präsent zu sein. Ich wünsche mir sehr, dass sich viele Menschen von der Sozialdemokratie eingeladen fühlen, dass sie zu uns kommen, mit uns sprechen und uns auch sagen, was sie an der SPD gerade nicht so toll finden.“

Generalsekretär Lars Klingbeil lobte das Projekt als Vorbild für die zukünftige Arbeit der SPD: „Das Quartierbüro zeigt, wie man durch Präsenz das Vertrauen der Menschen zurückgewinnen kann. Und das ist, wie ich mir die SPD wünsche: Dass wir nicht nur in Berlin rumhängen, dass wir nicht nur über uns reden, sondern dass wir auf dem Platz sind bei den Menschen und dass wir den Kontakt suchen.“ Klingbeil sprach der SPD Rheinland-Pfalz seinen Dank für das Projekt aus: „Die SPD ist in Rheinland-Pfalz da wirklich vorbildlich. Wir müssen als Politik realisieren, dass sich die Ansprache an die Menschen verändert. Es ist richtig, dass das mobile Quartierbüro zu den Menschen fährt und den Kontakt sucht.“

Das mobile Quartierbüro wird in den kommenden Monaten zehn Stadtviertel in Rheinland-Pfalz jeweils mindestens zwei Mal pro Monat anfahren. Die entsprechenden Orte wurden strategisch ausgewählt. Es handelt sich um Viertel mit geringer Wahlbeteiligung, einem hohen AfD-Wähler-Anteil sowie einem vergleichsweise großen sozialdemokratischen Wählerpotenzial. Dort will die SPD als Kümmerer-Partei mit dauerhafter Präsenz das Vertrauen in die Demokratie zurückgewinnen. Angebote des mobilen Quartierbüros sind unter anderem Beratungsgespräche für alltägliche Anliegen, Abgeordnetensprechstunden und weitere Veranstaltungen. 

Pressekontakt

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