Die Staatsanwaltschaft Mainz hat heute bekanntgegeben, dass sie Anklage gegen Marcus Held erhoben hat. Zu dieser Entwicklung erklärt Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Ich begrüße es, dass die juristische Aufarbeitung der Vorwürfe gegen Marcus Held endlich möglich ist. Ich hoffe auf eine zügige Aufklärung. Die Vorwürfe, die gegen ihn erhoben werden, wiegen schwer. Schon jetzt ist klar: Marcus Held hat mit seinem Handeln das Vertrauen in die Politik und auch in die SPD vor Ort enorm beschädigt. Seine Glaubwürdigkeit, das höchste Gut in der Politik, ist zerstört.

Ich habe starke Zweifel, dass Marcus Held auf dieser Grundlage sein Bundestagsmandat weiter ausüben kann. Ich fordere ihn deshalb auf, über eine Niederlegung seines Mandates nachzudenken. Als frei gewählter Abgeordneter obliegt es allein ihm, diese Entscheidung zu treffen. Für die SPD in Rheinland-Pfalz ist klar: Marcus Held hat keine politische Zukunft bei uns, er wird künftig keine Ämter und Funktionen in und für die SPD übernehmen.

Als SPD-Landesverband haben wir von Anfang an eng mit der Staatsanwaltschaft kooperiert und alles uns Mögliche zur Aufklärung beigetragen. Marcus Held hat durch sein Handeln auch uns, der SPD, enormen Schaden zugefügt.

Wir halten uns die Option offen, Marcus Held in Regress zu nehmen, sollte es durch sein Verhalten zu einer finanziellen Schädigung der SPD gekommen sein oder noch kommen.“