Der SPD-Landesverband Rheinland-Pfalz und die Gewerkschaft ver.di haben bereits in der ersten Tarifrunde am Mittwochabend, 27. März 2019, einen neuen Tarifvertrag abgeschlossen, der am Wochenende vom Landesvorstand der SPD einstimmig gebilligt wurde. Dieser sieht rückwirkend zum 01. Januar 2019 eine Tariferhöhung von 3,2 Prozent für die knapp 60 Beschäftigten in der Landesgeschäftsstelle in Mainz und den angegliederten Regionalgeschäftsstellen vor. Die Laufzeit des neuen Tarifvertrages beträgt 12 Monate.

SPD-Generalsekretär Daniel Stich begrüßt die Vereinbarung: „Ich danke der Gewerkschaft ver.di für die zügigen und konstruktiven Gespräche. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten ein enormes Arbeitspensum – nicht nur mit Blick auf die alltägliche Arbeit und die anstehenden Wahlkämpfe, sondern auch im Rahmen des SPD-Erneuerungsprozesses. Deshalb war es auch mir als Vertreter der Arbeitgeberseite ein Anliegen, für ein deutliches Lohnplus zu sorgen. Das ist uns mit der erzielten Einigung gelungen – 3,2 Prozent mehr ist eine der kräftigsten Erhöhungen der vergangenen Jahre.“

Jürgen Jung, Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di, zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Nach den kürzlich vereinbarten deutlichen Tariferhöhungen für den öffentlichen Dienst war es unser Anliegen, dieses Lohnplus auch für die Beschäftigten der SPD Rheinland-Pfalz abzubilden. Dies ist uns mit der getroffenen Vereinbarung für das Jahr 2019 zügig gelungen, wofür ich der Arbeitgeberseite herzlich danken möchte. Die Digitalisierung und eine immer komplexer werdende politische Landschaft sorgen für immer höhere Anforderungen an die Beschäftigten von Parteien – diese zusätzlichen Belastungen müssen sich bei der Bezahlung wiederspiegeln. In einem Jahr werden wir uns dann erneut zusammensetzen und gemeinsam schauen, welche weiteren tariflichen Anpassungen erforderlich und umsetzbar sind.“