Zu Gast bei sozialen Einrichtungen und Vereinen in Kaiserslautern

25 Jul. 2018

Der Sommerbesuch des SPD-Landesverbandes Rheinland-Pfalz führt Generalsekretär Daniel Stich und Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Staatsministerin, heute nach Kaiserslautern. Seit dem Vormittag besuchen die beiden SPD-Politiker Einrichtungen und Vereine, die sich mit den Themen Armut und schwierige Lebenssituationen sowie Wege aus diesen befassen. Nach dem SOS-Kinderdorf, dem Helferkreis Kalkofen e.V. und dem asternweg e.V. geht es am Nachmittag weiter in das Jobcenter Kaiserslautern zur Westpfalzinitiative.

Dazu erklärt SPD-Generalsekretär Daniel Stich:

„Die Aufgabe der Sozialdemokratie ist es, das Leben der Menschen jeden Tag ein Stückchen besser zu machen. Das müssen wir auch mit Blick auf die Erneuerung unserer Partei beherzigen. Wir müssen den Sozialstaat so umgestalten, dass wir den Teufelskreis Armut durchbrechen können. Die SPD Rheinland-Pfalz übernimmt dafür Verantwortung und will Kümmerer sein vor Ort. Deshalb ist es uns wichtig, nicht über Menschen, die von Armut betroffen sind, zu reden, sondern mit ihnen. Und genau das tun wir heute hier in Kaiserslautern. Wir kommen mit Betroffenen, Helferinnen und Helfern ganz unbürokratisch ins Gespräch und schauen, wo wir als Partei weiter unterstützen können.

Im Vereinsgarten des Helferkreises Kalkofen oder beim asternweg-Grillfest habe ich deutlich gespürt, dass es einen Unterschied zwischen der politischen Diskussion um Armut und der Realität gibt. Wir erleben vor Ort sehr viel Empathie, man kümmert sich umeinander, von sozialer Kälte kann keine Rede sein. Ich habe großen Respekt vor der Arbeit der Einrichtungen und Vereine und kann als SPD-Generalsekretär sagen: Wir sind eure politischen Verbündeten in Rheinland-Pfalz.“

Sabine Bätzing-Lichtenthäler, Staatsministerin, unterstreicht:

„Armut hat viele Facetten und kann Menschen in allen Lebensabschnitten treffen. In Kaiserslautern ist das SOS-Familienhilfezentrum deshalb eine erste wichtige Anlaufstelle. Die Westpfalzinitiative stellt eine weitere wichtige Unterstützung auf dem Weg aus der Armut dar. Gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in diesen Einrichtungen, den ehrenamtlich Engagierten in Vereinen, wie beispielsweise dem Helferkreis Kalkofen e.V. oder dem asternweg e.V., müssen wir gemeinsam darum kämpfen, insbesondere die Vererbung von Armut über Generationen zu durchbrechen.  Wer arm ist, soll und darf nicht für immer arm bleiben. Vor allem für Kinder, die unter der Armutsgrenze leben, muss das gelten. Die von der SPD Rheinland-Pfalz stets ausgeweitete gebührenfreie Bildung ist dabei ein wichtiger Baustein, um ihnen soziale Teilhabe zu ermöglichen.

Hier in Kaiserslautern gibt es richtig gute Projekte, die Betroffene befähigen und sie dabei unterstützen, Wege aus der Armut zu finden. Solche Initiativen und Projekte machen Mut und können Vorbilder sein, so wie sich beispielsweise auch die Erkenntnisse aus der Westpfalzinitiative im neuen Teilhabechancengesetz von SPD-Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wiederfinden. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterin, den ehrenamtlich Engagierten in den Einrichtungen und unseren heutigen Gesprächspartnern dafür, dass sie uns diese wichtigen Einblicke gewährt haben.“

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