Die SPD Rheinland-Pfalz hat heute Morgen die Ergebnisse ihrer landesweiten Mitgliederstudie zum GroKo-Mitgliedervotum vorgestellt. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Wahlforscher Prof. Dr. Thorsten Faas von der Freien Universität Berlin wurden im Zeitraum zwischen 26. März und 26. April 621 rheinland-pfälzische SPD-Mitglieder befragt – repräsentativ für den gesamten Landesverband. Ziel der Studie sei es vor allem gewesen, das Entscheidungsverhalten der Mitglieder besser zu verstehen und mehr über deren Bedürfnisse mit Blick auf den Erneuerungsprozess der SPD zu erfahren, so Generalsekretär Daniel Stich, der die Ergebnisse der Studie auch in Berlin präsentieren wird.

SPD-Landesvorsitzender Roger Lewentz freut sich über das große Interesse:

„Es ist großartig, dass wir heute die Ergebnisse unserer Mitgliederstudie präsentieren können. Als erster und bislang einziger Landesverband sind wir diesen Weg gegangen. Die Ergebnisse zeigen klar: Die rheinland-pfälzischen Mitglieder haben die Entscheidung über den Eintritt in eine weitere Große Koalition nicht auf die leichte Schulter genommen und sich ganz intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Das macht mich als Landesvorsitzender sehr stolz! Besonders erfreulich ist, dass unsere Mitglieder vor allem unsere Parteiveranstaltungen zur Information genutzt haben. Gerade die Veranstaltungen der Ortsvereine, die Basiskonferenzen und die Regionalkonferenzen wurden sehr gut aufgenommen.“

Die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende, Malu Dreyer, ergänzt:

„Unsere Studie zeigt vor allem eines: Die überwältigende Mehrheit unserer Mitglieder begrüßt, dass es das Mitgliedervotum gegeben hat. Vor allem die Gegner bewerten das Mitgliedervotum trotz des Ausgangs positiv – das ist ein starkes Zeichen! Die Basis findet Beteiligung gut und nimmt sie ernst. Das bestärkt uns in der Entscheidung, über die GroKo in dieser Form abgestimmt zu haben. Diese Studie wird Teil unseres Erneuerungsprozesses sein, die erste Auswertung liegt bereits Lars Klingbeil und dem Willy-Brandt-Haus vor. Wir werden die Ergebnisse weiter analysieren und konkrete Schlüsse daraus ziehen.“

Die Ergebnisse der Erstauswertung gibt es hier.