Anlässlich des Internationalen Frauentags am heutigen Donnerstag erklärt Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Am 30. November 1918 trat in Deutschland ein Gesetz mit einem ganz fundamentalen Recht in Kraft: Frauen durften fortan wählen und gewählt zu werden. Dass wir in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum des Frauenwahlrechts feiern können, ist nicht zuletzt das Verdienst der Sozialdemokratie, die das Frauenwahlrecht maßgeblich mit erkämpft hat.

Einhundert Jahre später sind wir viele Schritte weiter, aber haben längst noch nicht den ganzen Weg hin zur Gleichberechtigung von Männern und Frauen hinter uns gebracht. Wir haben zwar einiges, aber längst noch nicht alles erreicht. Mit Blick etwa auf die Gender Pay Gap, die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen, oder den Rückgang des Anteils von Frauen im Deutschen Bundestag auf nur noch 31 Prozent zeigt sich deutlich: Es besteht nach wie vor dringender Handlungsbedarf.

Für die SPD ist klar, dass insbesondere die Situation von Arbeitnehmerinnen durch ganz konkrete Maßnahmen verbessert werden muss. Das Rückkehrrecht aus Teilzeit in Vollzeit etwa – ein zentrales sozialdemokratisches Anliegen, das insbesondere Frauen stärken würde – wurde in der vergangenen Legislaturperiode von der Union blockiert. Ebenso kämpfen wir weiter für die Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen, das haben wir im Koalitionsvertrag durchgesetzt.

Die SPD war schon in Sachen Frauenwahlrecht Vorreiterin und wird auch weiterhin Vorreiterin sein, wenn es darum geht, die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen zu erkämpfen.“