Wie heute bekannt wurde, soll Julia Klöckner in einer möglichen großen Koalition das Landwirtschaftsministerium übernehmen.

Hierzu erklärt Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Julia Klöckners Abgang nach Berlin ist irritierend. Noch vor wenigen Monaten erklärte sie mehrfach, sie sei für fünf Jahre als Fraktionsvorsitzende im Landtag gewählt und wolle ihrer Aufgabe hier nachkommen. Jetzt schmeißt sie plötzlich hin und lässt ihre Landtagsfraktion im Regen stehen, nur um in Berlin Karriere zu machen. Ihre Beteuerung im Spätsommer 2017, sie sei „nicht auf dem Sprung“, war wohl nichts als eine hohle Phrase.

Julia Klöckners 180-Grad-Wende lässt nur einen Schluss zu: Offenbar hat sie nach zwei verlorenen Landtagswahlen und ihrer mäßigen Oppositionsarbeit im Landtag erkannt, dass ihr verbissener Politikstil bei den Menschen in Rheinland-Pfalz nicht ankommt. Mit dem Klöckxit aus Rheinland-Pfalz nimmt Julia Klöckner den Notausgang, um weiteren Rückschlägen in der Landespolitik zu entgehen.“