Heute stellt Boris Palmer gemeinsam mit Julia Klöckner sein Buch „Wir können nicht allen helfen“ vor.

Dazu Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Was sagen denn die Kirchen dazu, dass sich Julia Klöckner auf der einen Seite als Mitglied des Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf Katholiken- und Kirchentagen gerne als Botschafterin christlicher Werte gibt und auf der anderen Seite für ein Buch wirbt, bei dem alleine schon der Titel in die üble Das-Boot-ist-voll-Rhetorik passt? Der typische Schlingerkurs der Frau Klöckner.

Plant Klöckner gar den nächsten Plan A2, mit dem sie der eigenen Kanzlerin in den Rücken fallen und sich selbst wieder als engste Freundin der CSU in Szene bringen kann? Das kennen wir in Rheinland-Pfalz ja bereits. Auch hier schlingerte sie mit ihrem Plan A2 kurz vor der Landtagswahl heftig zwischen Merkel und Seehofer hin und her.

Julia Klöckner steht nicht für eine klare Haltung. Julia Klöckner ist die Frau der unklaren Haltung. Bedauerlich, dass Klöckner als Rheinland-Pfälzerin noch keinen Weg gefunden hat, der bayerischen Partei mit dem Resterampe-Parteiprogramm der Union beizutreten. Sie lässt den Schluss zu, dass sie in Seehofers Reihen gut aufgehoben wäre. Julia Klöckner muss sich entscheiden: Merkel-Kurs oder Seehofer-Kurs.“