Katarina Barley wird neue Bundesministerin für Familien, Senioren, Frauen und Jugend. Sie folgt damit auf Manuela Schwesig, die als Nachfolgerin von Erwin Sellering das Amt der Ministerpräsidentin in Mecklenburg-Vorpommern übernehmen wird.

Hierzu erklärt der rheinland-pfälzische SPD-Landesvorsitzende Roger Lewentz:

„Wir sind alle tief bestürzt, dass Erwin Sellering so schwer erkrankt ist. Für die anstehende Zeit wünschen wir ihm und seiner Familie viel Kraft und hoffen von ganzem Herzen auf eine baldige Genesung.

Als Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern hat Erwin Sellering hervorragende Arbeit geleistet. Mit Manuela Schwesig wird eine Sozialdemokratin Ministerpräsidentin, die die Menschen im Land versteht und auf Bundesebene wichtige sozialdemokratische Projekte wie das Elterngeld Plus durchgesetzt hat. Eine sehr gute Wahl für Mecklenburg-Vorpommern!

Dass die Wahl der Nachfolgerin von Manuela Schwesig als Bundesfamilienministerin nun auf Katarina Barley gefallen ist, ist genau die richtige Entscheidung. Ich wünsche ihr für die kommende Aufgabe alles Gute!“

Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz, fügt hinzu:

„Ich freue mich außerordentlich, dass mit Katarina Barley und Andrea Nahles nunmehr zwei starke Frauen aus der rheinland-pfälzischen SPD so wichtige Ressorts im Bundeskabinett verantworten werden.“

Unverständnis zeigt Stich für die Äußerungen der CDU-Landesvorsitzenden Julia Klöckner. Diese hatte bei Twitter der SPD taktische Spielchen unterstellt:

„Die Personal-Rochade bei der SPD wurde ausgelöst durch die schwere Erkrankung von Erwin Sellering, die uns alle erschüttert. Angesichts dessen sind Frau Klöckners Äußerungen schlicht pietätlos. Sie sollte sich entschuldigen und den Tweet löschen.“