Zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen äußern sich Roger Lewentz, Landesvorsitzender, und Daniel Stich, Generalsekretär der SPD Rheinland-Pfalz:

„Der Wahlausgang in Nordrhein-Westfalen ist ein herber Schlag. Es war das klare Ziel, stärkste Fraktion zu werden und die von Hannelore Kraft geführte Landesregierung weiterzuführen. Das ist nicht gelungen und da gibt es auch nichts schönzureden. Dass Hannelore Kraft ihre Ämter als Landesvorsitzende und stellvertretende Bundesvorsitzende sofort niedergelegt hat, verdient hohen Respekt. Damit zeigt sie selbst jetzt, dass sie eine Politikerin ist, die auch dann Verantwortung übernimmt, wenn es schwierig wird.

Doch trotz des Ergebnisses in NRW blicken wir nach vorne. Hier in Rheinland-Pfalz haben wir vor einem Jahr gezeigt, dass die SPD auch dann Wahlen gewinnen kann, wenn sie in den Umfragen lange hinten lag. Mit einer starken Spitzenkandidatin und einer klaren Haltung haben wir die Wahl in Rheinland-Pfalz deutlich gewonnen. Das Rennen im Bund ist offen. Der Bundestagswahlkampf beginnt jetzt erst und die SPD hat ein klares Ziel. Im Bund wählen wir im September und nicht heute. Im September wollen wir mit Martin Schulz vorne liegen. Und dafür wird eine geschlossene SPD Rheinland-Pfalz ab jetzt an jedem der nächsten 133 Tage kämpfen!“