Wir bekämpfen AfD argumentativ im Wahlkampf

19 Jan. 2016

Zur Entscheidung des SWR zum Umgang mit den Vertretern der AfD erklärt SPD-Generalsekretär Jens Guth:

„Wir begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des SWR, einen Vertreter der AfD nicht in die Wahl-Talkshow einzuladen. Der SWR hat jetzt eine Lösung gefunden, die den verschiedenen Standpunkten gerecht wird. Wir Sozialdemokraten wollen den menschenverachtenden Parolen der AfD keine Talkshow-Bühne bieten. Das gebietet die deutsche Geschichte und insbesondere die historische Tradition der SPD im Kampf gegen Rechts.

Talkshows haben die AfD erst stark gemacht. Rechtsextreme AfD-Funktionäre wie Höcke – mit Parolen wie wir sie seit über 70 Jahren nicht mehr gehört haben – haben erst durch Fernsehauftritte jene traurige Bekanntheit erlangt, mit der sie nun das Erstarken der AfD befeuern. Talkshows, die die Arbeit mit Bildern begünstigen und Argumente oftmals in den Hintergrund treten lassen, kommen der radikal vereinfachten, bildlichen Arbeitsweise von Populisten entgegen.

Entlarvend ist, dass die CDU erwägt, an der Talkshow nur teilzunehmen, wenn unter anderem Rechtspopulisten von der AfD dabei sind. Wir hingegen bekämpfen die AfD sachlich und argumentativ im Wahlkampf: vor Ort im Wahlkreis, wo es um Fakten, Argumente und handfeste Politik geht, an Infoständen oder beim Haustürwahlkampf. Das ist der richtige Ort dafür. Unser klares Ziel ist, dass die AfD nicht im Landtag von Rheinland-Pfalz vertreten sein wird.

Die AFD ist rechtspopulistisch und rassistisch. Sie ist in das rechtsextreme Spektrum abgeglitten. Sie hetzt gegen Minderheiten und ist im Kern gewalttätig und hasserfüllt. Das belegen viele Zitate und das Verhalten auf Demonstrationen. Der Bundesvorstand der AfD toleriert dieses Verhalten. Nicht ohne Grund bezeichnet der frühere AfD-Funktionär Henkel die Partei als Monster.“

 

P.S. als Hintergrundinformation:

Julia Klöckner in einem Namensbeitrag:
„Rechtsextreme findet man in öffentlich-rechtlichen Talkrunden selten bis gar nicht. Was absolut gut und richtig ist. Ihnen, den – gelinde gesagt – Verwirrten, die ein gestörtes Verhältnis zum Gleichwertigkeitsgrundsatz aller Menschen und zu unserer Verfassung haben, muss man nicht auch noch eine prominente Bühne geben.“

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