Jens Guth gratuliert Julia Klöckner zur Unwort-Wahl

12 Jan. 2016

SPD-Generalsekretär Guth: Unwort des Jahres „Gutmensch“ nicht mehr benutzen

„Die Jury hat die richtige Wahl getroffen. Wer Menschen, die sich durch Empathie, Hilfsbereitschaft und Toleranz hervortun, pauschal diffamiert, versündigt sich an unseren Grundwerten. In Rheinland-Pfalz wird der Ausdruck leider nicht nur im rechtsextremen Spektrum, sondern auch von der CDU-Spitzenkandidatin Klöckner regelmäßig genutzt, um unsere Gesellschaft zu spalten. Frau Klöckner kennt keine Scham, wenn es darum geht, mit populistischen Parolen auf dem Rücken von Flüchtlingen und Helferinnen und Helfern ihren Wahlkampf voranzutreiben. Indem sie sich des herabwürdigenden Vokabulars von Pegida und AfD bedient, fischt sie bewusst nach Stimmen am rechten Rand. Gleichzeitig stößt sie alle vor den Kopf, die sich ehrenamtlich für andere engagieren. Dies sollte sie spätestens jetzt endgültig einstellen und ihre Wortwahl grundsätzlich zu überdenken.“

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